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Kundenbeispiel mit Unterbau

Kundenbeispiel mit Unterbau

Paddock Neubau mit Rasterplatten von WKH

 

Im Spätsommer 2006 haben wir nach langer Suche unser neues und das Zuhause unserer Islandpferde gefunden.

 

Um den vorhandenen Hofraum als Auslauf – sprich Paddock nutzen zu können ist eine entsprechend dauerhafte und stabile Befestigung nötig. Der Hofraum muss zukünftig zudem für das Befahren mit schwerem Gerät vorbereitet sein.

Der Boden weist vor dem Umbau eine humusartige Oberschicht und darunter eine ausgeprägte Lehmzone auf. Damit kann Oberflächenwasser nur schlecht absickern bzw. ist eine lange Abtrocknung nötig.

 

 

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Auf dem Foto ist sehr gut die verwachsene und nasse Oberfläche zu erkennen – es hat hier keineswegs tage lang geregnet….

 


 

Aller Anfang beim Paddockbau beginnt mit dem Boden bzw. dessen Bearbeitung. Im Fall dieses Hofbereiches wurde der vorhandene Urboden bis auf eine Tiefe von ca. 30 cm abgetragen. Zum einen um ein einheitliches Niveau zu erreichen und zum anderen um eine besonders tragfähige Oberfläche zu erhalten.

 

 

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Nach dem Aushub des Oberbodens wird die nötige Planie hergestellt. Das wurde hier durch die geschickte Arbeit der Baggerfahrer ohne großen technischen Aufwand erreicht. Später werden die Rasterplatten mit dem Schüttgut ja auch noch eine ausgleichende Wirkung haben.

Als Unterbau wird ca. 20 cm gebrochener Kies eingebracht. Wenn die Fläche weniger belastet werden soll, also z.B. rein als Paddock, kann sicherlich ein geringerer Aufwand im Unterbau ausreichen. Grundsätzlich ist aber ein Unterbau mit nur 20 cm gebrochenem Kies verhältnismäßig wenig im Vergleich zu einer ähnlich tragfähigen Konstruktion unter Pflastersteinen.

 

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Gut ist hier eine Pfütze zu sehen, die sich nach nur 10 Minuten leichtem Regen wieder angesammelt hatte.

 

 

Die so eingebrachte Kiesschicht haben wir mit einer Rüttelplatte verdichtet und weiter geglättet dadurch. Diese Schicht ist die Unterlage für das Splittbett, auf das die WKH Rastergitter aufgelegt werden.

 

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So nun kann endlich die eigentliche Verlegearbeit beginnen. Die auf Paletten angelieferten Gitter sind auch für meine Frau kein Problem beim Transport oder dem Verarbeiten.

Wir haben erst einen „Trockenlauf“ ohne Splittbett gemacht um einen Eindruck von der korrekten Lage der Gitterreihen zu bekommen.

 

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Die Gitterstücke sind 50x50 cm und haben ein Gewicht von ca. je 6 kg. Das Material ist weich und elastisch, aber sehr stabil dabei.

 

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Im Foto ist gut der Aufbau der Gitter zu erkennen. Die Kammern sorgen für ausreichend Materialraum zum Verfüllen und die zahlreichen „Füße“ auf der Unterseite bieten eine ideale Auflage zum Unterbau – also dem Splitt.

 

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Die Rasterplatten greifen über vier Zapfen je Platte ineinander. Diese Verbindung wird mit einem kleinen Keil – oben im Bild zu sehen gesichert. Die so verbundenen Gitter sind fest und dauerhaft miteinander verzahnt. Für die Verlegung haben wir lediglich einen etwas breiteren Schraubendreher verwendet. Damit konnten wir die Keile am Besten herausbrechen und einbauen.

 

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Verlegt werden die Gitter immer so, dass eine gerade Seite außen ohne Zapfen entsteht. Alle weiteren Gitter werden dann von „links nach rechts“ angeschlossen.

 

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Falsch!                                                           Richtig !

 

 

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Hier ist die erste Reihe mit den bereits eingesteckten Keilen zu sehen. Der Bereich links der ersten Reihe wird in unserem Fall „quasi verkehrt“ eingebaut – aber damit konnten wir eine korrekte Lage entlang der Pflasterkante sicherstellen.

 

Bild13 Reihe um Reihe geht es weiter.

 

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Nach nur ca. 8 Stunden zu Zweit haben wir die gesamte Fläche von 19 x 8 m verlegt. Die gute Verbindung der Gitter hält auch bei den schrägen Flächen am Rand und der Verbund gleicht die restlichen Unebenheiten aus. Die Schicht aus feinem Splitt hätten wir uns vermutlich sparen können. Das Material der WKH Gitter schluckt Unebenheiten gut und durch die Verfüllung mit Sand oder Splitt wäre sicherlich auch eine ebene Fläche erricht worden.

 

Nach dem Verfüllen der Waben haben wir eine sehr schöne Fläche bekommen. Der Ideale Auslaufboden – stabil, dennoch weich und trocken.

Beim Verlegen haben wir uns entschlossen die Fläche noch etwas zu erweitern – daher sind die Pflastersteine links im Bild kurzerhand nachträglich durch Gitter ersetzt worden – problemlos.

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Nun ist der Paddock seit drei Monaten in Benutzung und unsere 6 Islandpferde haben einen top Auslauf bekommen.

 

Die Tragfähigkeit der Anlage ist durch den gemachten Aufbau sehr stabil und auch schwere Maschinen können bedenkenlos drüber fahren.

 

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Gerne kann der Auslauf bei uns besichtigt werden – wir freuen uns wenn auch andere mit den Erfahrungen die wir bemacht haben etwas anfangen können.

Das Material der Gitter hält das was der Hersteller damit verspricht. In Kürze werden wir noch den Weg zu den Weiden mit den Gittern von WKH befestigen, da dieser sonst nur noch aus Matsch besteht. Dabei ist kein Befestigen des Unterboden geplant – mal sehen wie das dann klappt….

 

Hier unsere Daten für Kontakte:

 

Andrea Kleinmeier und Johann Krahfuß

Islandpferdehof  FJOSI